
Kriza psihoanalize: Analitička socijalna psihologija i društvena teorija
Fromm analysiert die Krise des Freudianismus und plädiert für eine Synthese von Psychoanalyse und Marxismus. Er veranschaulicht, wie gesellschaftliche Strukturen den menschlichen Charakter prägen, und betont die Bedeutung des revolutionären Humanismus.
Die Essaysammlung The Crisis of Psychoanalysis (veröffentlicht 1970) übt scharfe Kritik am Zustand der psychoanalytischen Theorie und deren Kommerzialisierung in der zeitgenössischen Gesellschaft. Fromm warnt davor, dass sich Freuds ursprünglich revolutionäres Denken in ein konformistisches Instrument gewandelt hat, das darauf abzielt, das Individuum an die bestehende Gesellschaftsordnung anzupassen, anstatt diese zu hinterfragen.
Zu den zentralen Themen und Schwerpunkten des Werks gehören:
Eine Synthese von Psychoanalyse und Marxismus: Fromm bekräftigt die Notwendigkeit einer analytischen Sozialpsychologie, die innere psychische Triebe mit den ökonomischen und gesellschaftlichen Produktionsbedingungen verknüpft. Der Sozialcharakter wird nicht allein durch familiäre Beziehungen geprägt, sondern durch die gesamte gesellschaftliche Struktur.
Kritik an der zeitgenössischen Psychoanalyse: Er verurteilt die Institutionalisierung und Bürokratisierung der Psychoanalyse, die – insbesondere in den USA – ihre kritische Schärfe verloren hat und zu einer reinen Technik der Symptombehandlung degradiert wurde.
Radikaler Humanismus: Fromm untersucht die Möglichkeiten menschlicher Emanzipation aus der Entfremdung und betont, dass eine Revolution einen Wandel des Bewusstseins und der moralischen Werte beinhalten muss, anstatt lediglich eine Veränderung politischer Institutionen darzustellen.
Das Buch liefert ein kraftvolles intellektuelles Plädoyer für eine humanistische Alternative in einer Welt, die von wachsender technokratischer Dominanz und einem schwindenden Glauben an das schöpferische und freie Potenzial des Menschen geprägt ist.
Es werden zwei Exemplare angeboten


